Allgemeines Priestertum – alle sind verantwortlich

People finding Christianity, religion and faith.

Das Wesen der evangelischen Kirche: Priestertum aller Getauften. Foto: storm/Fotolia.com

 

Es ist einer der kraftvollen programmatischen Sätze Martin ­Luthers: „Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei, obwohl es nicht einem jeglichen ziemt, solch Amt auszuüben.“ So schreibt der Reformator 1520 in seiner Schrift „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“. Und er erklärt kurz und bündig, dass „wir alle gleichmäßig Priester sind“. Unabhängig vom Rang in der kirchlichen Hierarchie, so sein Votum, kommt allen Getauften eine Mitverantwortung für die Verkündigung des Evangeliums zu. Die Neuentdeckung des Priestertums aller Gläubigen ­veränderte die Kirche von Grund auf.

Sollten Prädikanten ordiniert ­werden?

Uns interessiert Ihre Meinung. Bitte schreiben Sie uns.

Mehr darüber lesen Sie im Artikel von Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen ­Kirchentages, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 39/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

Die Ehe: ein weltlich Ding?

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Foto: pixabay

 

Für Martin Luther und andere Reformatoren hatte die Entscheidung zur Ehe Signalfunktion. Zahlreiche Mönche und Nonnen verließen im Zuge der Reformation ihre Klöster, um zu heiraten. Deutlicher ließ sich die Hinwendung zur neuen Lehre kaum zum Ausdruck bringen. Die Ehe wurde in der Durchsetzung der Reformation sowohl zu einem protestantischen Identitätsmerkmal als auch zu einem oft verklärten Erfolgsmodell. Was zeichnete das Eheverständnis Luthers aus?

Hochzeit – Nur Standesamt oder auch Kirche? 

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Mehr darüber, wie Martin Luther über die Ehe dachte, lesen Sie im Artikel von Dr. Christopher König, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bochum, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 38/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

Das evangelische Pfarrhaus

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Hier greift der Reformator selbst zur Laute: Martin Luther und seine Familie nach Gustav Adolph Spangenberg. Foto: dpa

 

Das protestantische Pfarrhaus gilt, zu Recht, als ein Zentrum des deutschen Geisteslebens. Das älteste der Welt steht in Wittenberg. Die damit öffentlich demonstrierte Ablehnung des „Zwangszölibats“ für ­Priester sorgte für enormen Wirbel.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem evangelischen Pfarrhaus gemacht?

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Mehr über die Geschichte des evangelischen Pfarrhauses lesen Sie im Artikel von Dr. Thomas Seidel, Beauftragter der Thüringer Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums , in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 37/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

Das Reformationsbild

Auch in der Kunst fanden die ­reformatorischen Erkenntnisse ­ihren Ausdruck. Der Maler ­Lucas Cranach war überzeugter Protestant. Er prägte ­einen neuen Bildtyp, bei dem er ein ­theologisches Dogma ins Bild setzte. Eine Bildbetrachtung

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Lucas ­Cranach der ­Ältere malte 1529 eine Allegorie der Recht­fertigungslehre unter dem Titel: Gesetz und Gnade. Unter dieser Darstellung sind in den zwei mal drei Kästen Bibelstellen zitiert. Das Bild hängt heute im Schlossmuseum ­Gotha in Thüringen. Foto: Wikipedia

 

Welche Gemälde aus der Reformationszeit haben Sie für sich entdeckt?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über den Maler Lucas Cranach und wie er Gesetz und Gnade in seinem Bild darstellt, lesen Sie im Artikel von Richard Schröder, Professor für Philosophie und Systematische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 36/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

Reformation und Kirchenlied

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Das Achtliederbuch mit dem Titel „Etlich Cristlich lider/Lobgesang und Psalm“ ist die erste deutschsprachige evangelische Liedersammlung, erschienen 1524. Es ist in gewisser Weise Vorläufer aller evangelischen Gesangbücher, zusammen mit dem Liederbuch von Johann Walter (auch 1524) und dem Erfurter Enchiridion. Die Broschüre enthält auf zwölf Seiten acht Lieder (auf fünf Melodien), davon vier von Martin Luther. Hier: Nun freut euch, lieben Christen g’mein. Foto: Wikipedia

 

Die Reformation hat das ­Kirchenlied nicht erfunden, aber sie hat es neu entdeckt: als Medium zur Verbreitung der neuen Lehre von der Rechtfertigung aus Gnade und als eine Verkündigungsform im Gottesdienst. ­Besonders dieser zweite ­reformatorische Anspruch an das Kirchenlied, Glaubens­äußerung einer mündigen Gemeinde zu sein, stellt bis ­heute eine immer wieder neu zu bewältigende Herausforderung dar.

Was bedeutet Ihnen das Singen von Kirchenliedern?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über  Luther und das Kirchenlied lesen Sie im Artikel von Britta Martini, promovierte Kirchenmusikerin und Leiterin der musikalischen Aus- und Fortbildung in der EKBO in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 35/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

Reformation und Predigt

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Innenraum mit Kanzel der ­Wittenberger Stadtkirche, ­Predigtkirche ­Luthers. Foto: Kathrin Oxen

 

Selbst in der mittelalterlichen Kirche, in einer ganz vom ­Sakramentalen und Ritualen bestimmten Zeit, verschwand die Predigt nie völlig aus dem kirchlichen Leben. Doch erst die Reformation stellte sie wieder in den Mittelpunkt des Gottesdienstes der Gemeinde.

Was ist für Sie eine gute Predigt? Wann haben Sie eine das letzte Mal gehört?

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Mehr über die Reformation in Frankreich lesen Sie im Artikel  von Kathrin Oxen, Pfarrerin und Leiterin des Zentrums für Predigtkultur der EKD in Wittenberg in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 34/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

 

Luther als Seelsorger

Dreharbeiten zum Film "Katharina Luther"

Martin Luther empfing und schrieb viele seelsorgerliche Briefe. Das Foto zeigt die Schauspieler ­Karoline Schuch als Katharina von Bora und Devid Striesow als ­Martin Luther bei Proben im Mai 2016 während der ­Dreharbeiten zum Film „Katharina Luther“. Foto: dpa

 

In den Tischreden bezeichnet Martin Luther sich als einen „Arzt kranker, beschädigter und toter Gewissen“. Er schrieb viele seelsorgerlich-einfühlsame Briefe, sprach über Gefühle und Glauben.

Was braucht eine reformatorische Kirche heute, um eine tröstende Kirche zu sein?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Reformation in Frankreich lesen Sie im Artikel  von Dr. Christina-Maria Bammel, promovierte Theologin und Oberkonsis­torial­rätin für den ­Bereich Kirchliches ­Leben in der EKBO, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“
(Nr. 32/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)