Reformation und Predigt

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Innenraum mit Kanzel der ­Wittenberger Stadtkirche, ­Predigtkirche ­Luthers. Foto: Kathrin Oxen

 

Selbst in der mittelalterlichen Kirche, in einer ganz vom ­Sakramentalen und Ritualen bestimmten Zeit, verschwand die Predigt nie völlig aus dem kirchlichen Leben. Doch erst die Reformation stellte sie wieder in den Mittelpunkt des Gottesdienstes der Gemeinde.

Was ist für Sie eine gute Predigt? Wann haben Sie eine das letzte Mal gehört?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Reformation in Frankreich lesen Sie im Artikel  von Kathrin Oxen, Pfarrerin und Leiterin des Zentrums für Predigtkultur der EKD in Wittenberg in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 34/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

 

Luther als Seelsorger

Dreharbeiten zum Film "Katharina Luther"

Martin Luther empfing und schrieb viele seelsorgerliche Briefe. Das Foto zeigt die Schauspieler ­Karoline Schuch als Katharina von Bora und Devid Striesow als ­Martin Luther bei Proben im Mai 2016 während der ­Dreharbeiten zum Film „Katharina Luther“. Foto: dpa

 

In den Tischreden bezeichnet Martin Luther sich als einen „Arzt kranker, beschädigter und toter Gewissen“. Er schrieb viele seelsorgerlich-einfühlsame Briefe, sprach über Gefühle und Glauben.

Was braucht eine reformatorische Kirche heute, um eine tröstende Kirche zu sein?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Reformation in Frankreich lesen Sie im Artikel  von Dr. Christina-Maria Bammel, promovierte Theologin und Oberkonsis­torial­rätin für den ­Bereich Kirchliches ­Leben in der EKBO, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“
(Nr. 32/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

Reformation in Frankreich

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Temple des Batignoles (Protestantische Kirche). Foto: Eglise protestante Unie de France

 

24. August 1572, Bartholomäustag: In Paris sind viele Protestanten versammelt. ­Anlass ist die Hochzeit des Protestanten Heinrich von Navarra (später Heinrich IV.) und der Katholikin Marguierite von ­Valois. Die Hoffnung ist groß, dass damit die seit 1562 to­­ben­den Religionskriege zwischen Katholiken und Protestanten ein Ende finden. Doch der Kronrat lässt in der Bartholomäusnacht die protestantische Führungsspitze ermorden. Das löst ein Blutbad aus. Über 3000 Menschen werden in Paris ermordet. Massaker in ganz Frankreich folgen. 30000 Protestanten sterben.

Welche Rolle spielt das Bekennen in Ihrem persönlichen Glauben?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Reformation in Frankreich lesen Sie im Artikel  von Dr. Solange Wydmusch, Unternehmens­beraterin und Religionssoziologin, ­Mitglied der Französischen Kirche und gebürtige Französin, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 32/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

Martin Bucer – der europäische Reformator

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Kirchenfenster in der evangelischen Kirche von Weitbruch bei Hagenau: Martin Bucer (Mitte) als Vermittler zwischen Luther und Zwingli. Das Fenster wurde 1924 von Joseph Ehrismann (1880–1937) nach einer Skizze des Straßburger Theologie­professors Robert Will (1869–1959) vollendet. Foto: Jean-Pierre Siefer, Paroisse Protestante Weitbruch

 

Als Studierender erlebte ­Martin ­Bucer in ­Heidelberg ­einen Mönch aus Sachsen, der mutig die herrschende Theologie angriff. ­Diese ­Begegnung mit Martin Luther veränderte sein Leben.

Wie können wir das Reformationsjubiläum im Sinne Bucers zu einer europäischen Feier machen?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über Martin Bucer und die Reformation in Straßburg lesen Sie im Artikel  von Dr. Stephen Buckwalter, wissenschaftlicher Mit­arbeiter in der Martin-Bucer-Forschungsstelle
an der Universität Heidelberg, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ 
(Nr. 31/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

Calvin und die Reformation in der Schweiz – das Beispiel Genf

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Johannes Calvin, Gemälde eines unbekannten Künstlers der „flämischen Schule” im „Musee historique de la Réformation“ in Genf. Foto: gemeinfrei

 

Neben Luther und Zwingli ist Johannes Calvin (1506–1564) der dritte ­herausragende Reformator des 16. Jahrhunderts. ­Beflügelt von seinem Denken und seiner biblisch inspirierten Organisation der Kirchenleitung hat sich der reformierte ­Protestantismus heraus­gebildet – in Ungarn, in den Nieder­landen, in Schottland, in einigen deutschen Gebieten und dann weltweit. ­Calvins Hauptwerk „Unterricht in der christlichen ­Religion“ wurde das meistgedruckte und -gelesene Werk reformatorischer Theologie.

Weshalb sollte die Kirche durch Presbyterien/Gemeindekirchenräte und Synoden geleitet werden?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Johannes Calvin und die Reformation in der Schweiz (Genf) lesen Sie im Artikel  von Prof. Dr. Michael Beintker, reformierter Theologe und Professor für ­Systematische Theologie an der Universität ­Münster, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 30/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

Zwingli und die Reformation in der Schweiz – das Beispiel Zürich

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Huldrych Zwingli, Gemälde von Hans Asper (etwa 1531). Foto: Winterthur Kunstmuseum/Wikipedia

 

Als 1519 Huldrych Zwingli Leutpriester am Grossmünster in Zürich wurde, begann in der Schweiz die Re­formation. Hier bedeutete sie zuerst einmal die Emanzipation vom Bischof.

Haben Sie schon einmal von Huldrych Zwingli gehört? Welches Bild haben Sie von ihm?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Huldrych Zwingli und die Reformation in der Schweiz (Zürich) lesen Sie im Artikel  von Dr. Frank Jehle, Universitäts­pfarrer im ­Ruhestand in St. Gallen/Schweiz, in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 29/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)

 

Die Reformation in Skandinavien

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Betonung der Taufe, Abendmahl in beiderlei Gestalt und evangelische Predigt – das Altargemälde (Detail) der Pfarrkirche Torslunde ist eine Darstellung des lutherischen Glaubens. Dänemark 1561, Maler ungenannt, jetzt im Nationalmuseum ­Kopenhagen. Foto: Nationalmuseet Danmark

 

Wittenberg war der wichtigste Impulsgeber für die Reformation den skandinavischen
Ländern. Dort war die Bewegung stark vom Einfluss der Obrigkeiten ­geprägt und hatte vor allem politischen und ökonomischen Charakter.

Wie finden Sie es, dass der Staat (die weltliche Obrigkeit) in Missstände der Kirche eingreift, nicht nur damals, sondern auch heute?

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie uns.

Mehr über die Reformation in den skandinavischen Ländern lesen Sie im Artikel  von Prof. Dr. Ingun Montgomery, ­emeritierte Theologie-Professorin an der Universität in Oslo, mit Wohnsitz in Schweden,  in der aktuellen Ausgabe von „die Kirche“ (Nr. 28/2016, Einzelausgabe bestellen unter http://www.die-kirche.de, drei Wochen kostenlos Probelesen oder 1 Jahr Glaubenskursabo lesen)